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Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern eine qualitativ verbesserte Ausbildungsreife zu vermitteln, diese soll sich am regionalen Wirtschaftsraum orientieren.

Das Konzept der Zukunftswerkstatt ist so konzipiert, dass sie sowohl für frei¬willigen Veranstaltungen von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden kann, als auch im Wahlpflichtunterricht und im Regelunterricht. So sind z. B. für die 7. bis 10. Jahrgangsstufe 3-stündige Wahlpflichtveranstaltung eingerichtet worden, in denen den Schülerinnen und Schülern mithilfe der LEGO® MINDSTORMS® Education EV3 Programmierfähigkeiten vermittelt werden.
Aber auch der AL-Unterricht soll in der Zukunftswerkstatt stattfinden, da hier den Schülerinnen und Schüler eine effektivere Arbeitsweise ermöglicht wird, da alles vor Ort ist. Die Schülerinnen und Schüler haben hier auch die Möglichkeit sich um ihre Berufsorientierung zu kümmern.

Schülerinnen und Schüler könnten so selbständig Bewerbungen, Lebensläufe usw. mit Hilfe qualifizierter Unterstützung in der Zukunftswerkstatt anfertigen und ausdrucken.
Sie können aber auch eigenständig einen Kompetenzcheck durchführen, nach Ausbildungs- und Praktikumsplätzen suchen, sich über Berufsbilder informieren, aber auch ihre Präsentationen, Rollengesprächen, Internetrecherchen, Online-Bewerbungen usw., mit denen sie durch die Unterrichtsbausteinen konfrontiert werden, mit Hilfe der neuen Medien erarbeiten.

Ebenso befindet sich hier die LEGO® MINDSTORMS® Education EV3, die einen handlungsorientierten Unterricht ermöglichen, in dem die Schülerinnen und Schüler selbst Modelle konstruieren, programmieren und Inhalte praxisorientiert erarbeiten.

Die Zukunftswerkstatt besteht aus 5 Bausteinen, die miteinander verbunden sind.

  1. Der erste Baustein ist der Fachunterricht
    Der Unterricht im Fach Arbeitslehre stärkt die Schülerinnen und Schüler mit Blick auf einen gelingenden Übergang von der Schule in die Berufswelt. Er unterstützt sie bei der Planung ihres Berufswahlprozesses und bei der Entscheidung für eine berufliche Ausbildung bzw. bei der Vorbereitung für den Erwerb höherer Abschlüsse.

  2. Der zweite Baustein ist der Wahlpflichtunterricht
    1. „Früh übt sich, wer ein guter Koch werden will.“ Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur praktische Grundtechniken in der Zubereitung von Speisen und den richtigen Umgang mit Küchengeräten, sondern gehen auch auf die Ordnung und Sauberkeit in der Küche ein.
    2. Der Wahlpflichtunterricht „Holztechnik“ bereitet auf Berufe im Berufsfeld vor und vermittelt theoretische und praktische Berufskenntnisse.
    3. Die Schülerfirma ist eine Chance, eine eigene Geschäftsidee umzusetzen und solche Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben und anzuwenden, die die Schülerinnen und Schüler im späteren Berufsleben von Nutzen sind.
    4. Im Wahlpflichtunterricht „Modellbau“ planen die Schülerinnen und Schüler maßstabsgetreue Modelle von Innenräumen, Gebäuden, Maschinen oder Fahrzeugen und gestalten sie aus Holz, Kunststoff, Metall, Papier oder Pappe.
    5. Mit dem LEGO® MINDSTORMS® Education EV3 werden verschiedene Softskills wie Zusammenarbeit im Team, Kommunikation sowie Präsentations- und Problemlösungskompetenzen gefördert. Mit Hilfe von EV3 kann eine breite Palette von Themenfeldern vermittelt werden. Technik soll hier spielerisch erlernt werden. Aber es ist auch eine Vorbereitung für das berufliche Leben, denn es geht darum, zu einem Problem Lösungen zu finden und Technik hautnah zu erleben.

  3. Praktika
    Die Berufsvorbereitung soll den Schülerinnen und Schülern bei der berufliche Orientierung helfen. Das fängt bei der Auswahl eines Tätigkeitsfeldes an und hört beim Finden des richtigen Arbeitgebers auf. Das Praktikum ist der ideale Einstieg für das späteres Berufsleben. Hier können die Schülerinnen und Schüler schon einmal in einen Berufszweig hineinschnuppern. Vorstellungsgespräch, Bewerbung und Arbeitsalltag lernen die Schülerinnen und Schüler so schon einmal kennen und können sich auf eine spätere feste Anstellung einstimmen.

  4. Berufseinstiegsbegleiter
    Die Berufsberatung zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten, Interessen und ihrem Charakterbild oder ihren Persönlichkeitseigenschaften zu beraten und bei der Berufswahl zu unterstützen. Dies wird bei uns gewährleistet, da der Berufsberater ca. einmal im Monat an unserer Schule kommt und hier aktuelle Informationen über Berufe und Ausbildungsplatzchancen weitergegeben werden. Die Schülerinnen und Schüler werden über die Anforderungen des Arbeitslebens, der Berufe und die Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt, das Dienstleistungsangebot der Berufsberatung, über die Förderung der beruflichen Ausbildung und über berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen informiert.

  5. Zusätzliches
    1. Betriebserkundungen bieten die Möglichkeit, den Arbeitsalltag, die Arbeitsanforderungen und die Berufe in einer Firma direkt vor Ort zu erleben.
    2. Bei der „Nacht der Ausbildung“ öffnen darmstädter Unternehmen für interessierte Schülerinnen und Schüler ihre Tore. Hier können verschiedenste Ausbildungsberufe kennengelernt werden. Außerdem besteht die Gelegenheit, Kontakt zu Azubis und Ausbildern aufzunehmen und Fragen rund um die Ausbildung in dem jeweiligen Unternehmen zu stellen.
    3. Mit den Kompetenztests werden die Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und auch die beteiligten Lehrkräfte für die anstehende Phase der beruflichen Orientierung sensibilisiert. Im Mittelpunkt stehen die Beobachtungen und Beschreibungen der sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

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