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Vorwort

persönlich – und doch gemeinsam,
damit ist die Carl-Weyprecht-Schule am besten zu beschreiben.

Die integrierte Form legt ihr Augenmerk auf das gemeinsame Lernen und setzt damit die Arbeit der Grundschulen fort. Unsere Schüler sollen so lange zusammen arbeiten, wie es sinnvoll und möglich ist. Die positive Verstärkung der Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers und sein individuelles Lerntempo sind die Grundprinzipien unserer Arbeit. Damit ist Fördern und Fordern gleichermaßen gemeint, denn selbstbewusste, sich als fähig erlebende Schüler sind motiviert und arbeiten mit einer hohen Leistungsbereitschaft.
Auch die Zusammenfassung eines Jahrgangs in eine räumliche und organisatorische Einheit und die stabile, 3 Jahre dauernde Betreuung durch feste Lehrerteams bietet den Schülern stabile soziale Kontakte und die Sicherheit, von „ihren" Lehrern individuell gefördert und beraten zu werden.

Daten / Fakten / Strukturen

DAS SCHULLEITUNGSTEAM

Das Schulleitungsteam der CWS besteht z.Zt. aus folgenden Mitgliedern:
dem Schulleiter Martin Burk,
dem stellvertretendem Schulleiter Boris Wollenhaupt,
der Stufenleiterin 5-7 Vesna Schmitz und
dem Stufenleiter 8-10 Manuel Emmerich.

DAS KOLLEGIUM

An der CWS unterrichten 46 Lehrkräfte, d.h. 33 Lehrerinnen und 13 Lehrer, davon drei Referendarinnen. Drei Lehrkräfte haben das Lehramt an Gymnasien, die restlichen Kollegen sind Haupt- und Realschullehrer. Zwei Kolleginnen unterrichten auch an einer anderen Schule. Weitere Kolleginnen und Kollegen unterstützen uns im Rahmen der verlässlichen Schule beim Vertretungsunterricht.

DER SCHULEINZUGSBEREICH

Zum Schuleinzugsbereich gehören die Stadt Bad König mit ihren Stadtteilen, die Gemeinde Brombachtal mit ihren Ortsteilen und von der Stadt Michelstadt der Stadtteil Vielbrunn. Immer mehr Schüler kommen aus den Bereichen Erbach /Michelstadt sowie Höchst / Breuberg / Lützelbach.

DIE RÄUMLICHE SITUATION

Die räumliche Situation ist mit 26 Klassenräumen, vier naturwissenschaftlichen Räumen mit fünf Sammlungs- und Vorbereitungsräumen, einem Unterrichtsraum für das Fach Musik, einem Unterrichtsraum, der mehrere Funktionen erfüllen muss, einem Holz- und einem Metallwerkraum mit entsprechendem Materiallager-. und Maschinenraum, einer Lehrküche, einem Kunstsaal, zwei Informatikräumen, einer Schülermediathek mit Computerarbeitsbereich und eine Lesewerkstatt als gut zu bezeichnen. Kleingruppenräume und Lehrerstützpunkte ergänzen sinnvoll genutzt die Ausstattung. Es gibt seit Herbst 2005 eine gut angenommene, neue Schulmensa mit entsprechenden Nebenräumen. Das Essen liefert eine ortsansässige Firma. Seit 2012 verfügt die CWS über eine moderne Dreifeldhalle, die vorrangig für Angebote des Schulsports, im Nachmittag und Abends auch für Vereine und zu gegebenen Anlässen auch für Feierlichkeiten (Abschluss- und Aufnahmefeier) zu nutzen ist. Über ein Schwimmbad verfügt die Schule leider nicht. Ein Schulgarten ergänzt mit der Möglichkeit des Unterrichts im Freien das „Raumangebot".
Seit dem Schuljahr 12/13 ist die Georg-Vetter-Schule im zweiten Aufgang der CWS untergebracht. Die ermöglicht Kooperationsmöglichkeiten mit der Förderschule im Lernhilfebereich von qualifizierten Gutachten hin bis zu Probeunterricht in der Regelschule.

I. Lernkultur

1.1 Selbstorganisiertes Lernen

a) Was ist SOL?
b) Ziele von SOL
c) Formen der SOL-Einheiten
d) Rahmenbedingungen
e) Durchführung

a) Was ist SOL?

Die Schülerinnen und Schüler sollen in ihrer Schulzeit umfassende Handlungskompetenzen erwerben, die auf einem fundiertem Fachwissen aufbauen.
Das bedeutet die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit erwerben, zielgerichtet, der Situation angemessen und verantwortungsbewusst Aufgaben und Problemstellungen lösen zu können, die sowohl ihrer Lebenswelt, als auch später die Berufswelt fordert.
Mit den im Schulprogramm verankerten SOL-Einheiten kann die CWS gewährleisten, dass die Unterrichtsform „SOL" in jeder Jahrgangsstufe aufbauend und in unterschiedlichen Formen durchgeführt wird.
Die SOL-Einheiten decken einen großen Teil der überfachlichen Kompetenzen ab und gewährleisten eine wiederholende und aufbauende Einübung überfachlicher Kompetenzen (Selbst- und Sozialkompetenzen, Methodenkompetenzen).

Beim SOL hat der Lernende Entscheidungsfreiheit über

  • die Wahl des Lernortes
  • die Wahl der Aufgaben
  • die Wahl der Lernmittel, -methoden
  • die Wahl des Zeitumfangs
  • die Wahl des Lernziels
  • die Wahl mit wem er lernt

So können die Schülerinnen und Schüler entscheiden wo im Klassenzimmer (Aufsichtspflicht) sie lernen. Die Methoden (Experiment, Lernen an Stationen...) können die Schülerinnen und Schüler wählen.
Dabei können sie die Aufgaben alleine oder in Partner- oder Gruppenarbeit lösen.
Auch die Zeit, in der sie konzentriert und zielgerichtet arbeiten bestimmen die Schülerinnen und Schüler selbst.
Das was Schülerinnen und Schüler lernen richtet sich nach ihren Zielen, also auf das woraufhin sie lernen.

Die Schülerinnen und Schüler müssen selbständig planen, durchführen und kontrollieren.

Im Schulalltag sind natürlich bestimmte Rahmenbedingungen gegeben und somit kann nicht alles völlig frei und beliebig gewählt werden.

SOL bedeutet schrittweise und zielorientiert Kompetenzen aufzubauen.

b) Ziele von SOL

a. Themen- oder Unterrichtseinheiten sollen von den Schülerinnen und Schülern selbstständig und selbstverantwortlich bearbeitet werden.
b. Lehrerinnen und Lehrer sollen nur noch begleitend und beratend zur Seite stehen.
c. Sozialformen und Methoden werden von den Schülerinnen und Schülern variabel eingesetzt.

c) Formen von SOL

SOL soll gesamtschulisch, d.h. in mehreren Fächer betreffend, angelegt sein.

Grundlagenfächer:
Mathe, Deutsch, Englisch, NaWi (Physik, Chemie, Bio)

Weiterentwicklung:

  • Erarbeitung von Unterrichtseinheiten in den anderen Fachbereichen
  • Pädagogischer Tag zur veränderten Lehrerrolle
  • Assessments
  • Evaluation bis Juni 2013

1.2 Projektarbeit

Aktuelle, lebensnahe Unterrichtsthemen lassen sich häufig nicht auf ein Schulfach begrenzen. Projektarbeit ist fächerübergreifend, bricht den 45-Minuten-Rhythmus auf und lässt Schüler in kleinen Gruppen über mehrere Tage hinweg an einem selbstgewählten Thema arbeiten. Folgende Schlüsselqualifikationen werden dabei vermittelt: Selbständigkeit, Zuverlässigkeit, Organisations-, Kooperations- und Teamfähigkeit. Schließlich müssen die Arbeitsergebnisse angemessen präsentiert werden.

Weiterentwicklung:
Klassenfahrt als Projekt
Projekttage als Übung für Abschlussprüfung
Projekttage vor Schulfest im Sommer, auf Dauer fächerübergreifende Projekte in Form von Themenwochen in den einzelnen Jahrgangsstufen

1.3 Fahrt der Abschlussklassen

Klassenfahrten finden laut Gesamtkonferenzbeschluss im 6. und im 9. Schuljahr statt.

Die Fahrt im 6. Schuljahr findet innerhalb Hessens statt.
Die Abschlussfahrt im 9. Schuljahr findet zwingend nach Berlin statt.

1.4 Schulaustausch mit Argentat (Projekt: außerschulische Lernorte)

Bad König hat eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Argentat. Deshalb ist es für die CWS eine besondere Verpflichtung, diesen Austausch zu pflegen. Im jährlichen Wechsel begegnen sich deutsche und französische Schüler bei Spiel und Sport und machen gemeinsame Ausflüge. Die Ziele sind aktive Völkerfreundschaft, Erwerb von Toleranzkompetenz und Anwendung der Sprache. Der Kontakt mit dem Partnerschaftskomitee Bad König soll ausgebaut und gepflegt werden.

Weiterentwicklung:
Das Interesse an weiteren Partnerschaften besteht

1.5 Fahrt nach Hastings

Zusätzlich zu den im Schulprogramm vorgesehenen Klassenfahrten, findet im Jahr 2013 erstmals eine klassenübergreifende Fahrt von 57 Schülern des Jahrgangs 8 nach Hastings in Südengland statt. Die Fahrt soll den Schülern die Möglichkeit bieten, die englische Sprache und Kultur hautnah und ohne Lehrbuch kennen zu lernen. Neben Hastings stehen auch noch Besuche in London und Brighton auf dem einwöchigen Programm.
Diese erste Fahrt nach Hastings dient der Erprobung und Erkundung. Sollte sich das Konzept bewähren, werden in den kommenden Jahren weitere Fahrten angeboten.

 II. Bildungsschwerpunkte

2. 1 Lese- und Rechtschreibkompetenz

Ein Schwerpunkt der Arbeit in Deutsch in den Klassen 5 und 6 bildet die Förderung der Lesekompetenz und der Leselust (ermöglicht wird dies durch die 6. Deutschstunde).
Die Ermittlung der individuellen Lese- und Rechtschreibkompetenz erfolgt Anfang der Klasse 5. Alle Schülerinnen und Schüler werden mit einem Rechtschreibtest, angelehnt an den DRT 4 (M. Grund, G. Haug und C. L.
Naumann (2003): Diagnostischer Rechtschreibtest für 4. Klassen. Hogrefe. Göttingen) und einem Lesetest (angelehnt an (I L e A 5) eingehend überprüft.
Eine SOL - Einheit in der Klasse 5 widmet sich anschließend der Lesekompetenz und Lesestrategien.
Die Lesekompetenz wird außerdem auch in unserer Lesewerkstatt gefördert, diese enthält zahlreiche Klassensätze mit Lektüren für die Klasse 5-10. Die Lesewerkstatt wird nicht nur in der fünften Deutschstunde und im Deutschunterricht, sondern auch für den Vertretungsunterricht genutzt.

In der Klasse 5 und 6 finden die LRS-Förderkurse, teilweise integriert in die Förderkurse Deutsch, statt.
Ab der Klasse 7 muss der Deutschlehrer die Zielerreichung, die im Förderplan festgehalten ist, überprüfen und somit die Zusatzmaterialien in festgelegten Zeitabschnitten einsehen, da ab Klasse 7 keine LRS-Förderkurse mehr angeboten werden.

Weiterentwicklung:

  • Weitere Klassensätze sollen angeschafft werden
  • Sponsoring soll für zusätzliche finanzielle Mittel sorgen

2.2 Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Warum vorlesen?
Der Vorlesewettbewerb steht unter dem Motto: „Nur wer liest, kann verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung." Ziel des Vorlesewettbewerbs ist es Lesefreude und Lesemotivation zu entwickeln und er bietet den Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen Gelegenheit, die eigenen Lieblingsbücher vorzustellen und neue Bücher für sich zu entdecken.
Die Schülerinnen und Schüler stärken hier auch ihre sozialen und sprachlichen Kompetenzen, wie das Textverständnis, ihre Eigenständigkeit und Medienkompetenz. Dies geschieht durch die selbständige Buchauswahl und die intensive Vorbereitung. Das Sprechen vor Publikum fördert das Selbstbewusstsein und die Kommunikationsfähigkeit. Das aktive Zuhören ist gefordert und sie trainieren ihr Konzentrationsvermögen. Die Schülerinnen und Schüler lernen eine Vielzahl der aktuellen und klassischen Jugendliteratur kennen.

2. 3 Mediathek

Wahrscheinlich haben viele Schülerinnen und Schüler noch nicht wirklich registriert, dass es irgendwo in der Schule eine Schulbücherei gibt oder was sie damit anfangen sollen.
Genau aus diesem Grund haben andere Schule ihre traditionelle Schulbibliothek in einen zentralen und lebendigen Lernort umgewandelt, der die Qualität von Unterricht und Schulleben sichtbar erhöht.
Die Expertengruppe für "Bibliothek und Schule" des Deutschen Bibliotheksverbandes und des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung fordert schon lange einen grundlegenden Wandel der Schulbibliotheken. Sie wollen weg von reinen Schülerbibliotheken hin zu einer multimedialen, pädagogisch orientierten Schulmediathek.
Die Expertengruppe für "Bibliothek und Schule" sieht in der Schulmediathek mit Schülerarbeitsplätzen, Leseecken, Computern und digitalem Katalog, eine Gewährleistung einer umfassende Medienerziehung.
Die Aufgaben und Ziele der Schulmediathek ergeben sich aus ihrer Funktion als pädagogischer Einrichtung, die den Erziehungs- und Bildungsauftrag von Schule unterstützt.
Der Unterricht in oder in Kooperation mit der Schulmediathek bildet aktuelle didaktische und methodische Konzepte ab, indem er bspw. die aktive Teilnahme der Schülerlinnen, ihre Kooperationsfähigkeit, Selbstständigkeit und
Anstrengungsbereitschaft fördert. Unter Berücksichtigung einer zum Teil lesedistanzierten Schülerschaft soll die Mediathek nicht nur Arbeitsbibliothek sein, sondern immer wieder Leseanreize schaffen - in einem Raum, der auch Treffpunkt im Schulalltag ist und in dem man sich wohlfühlen kann.

Die Schulmediathek hat es hauptsächlich mit den Schülerinnen und Schülern der CWS und deren Erwartungen zu tun. Die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sind sehr unterschiedlich, so möchten manche Schülerinnen und Schüler sich nur umsehen, mal rein schauen, andere möchten ihre Hausaufgaben machen, CD´s hören oder Bücher lesen. Diese ganz unterschiedlichen Erwartungen müssen aufgefangen, kanalisiert und befriedigt werden.

Die Mediathek der CWS soll in Anlehnung an die Empfehlung der DBI-Expertengruppe für "Bibliothek und Schule" die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Einführung / Klassenführung / Mediatheksrallye
  • Leseförderaktionen (Vorlesestunden, Autorenlesungen, Wettbewerbe)
  • Steigerung der Lesekompetenz und Lesemotivation
    (Eine Mediothek hat eine Mittlerfunktion zwischen arbeitsorientierter, obligatorischer Lernkultur einerseits und spaßorientierter Freizeit- und Popularkultur anderseits, deshalb muss eine Schulmediathek mit interaktiven, audiovisuellen Unterhaltungsmedien, Büchern zu TV-Serien, Film-, Star- und Fanbüchern ausgestattet sein, denn dann lassen sich auch Nichtleser oder Wenigleser locken und zu mehr und Gehaltvollerem verführen.)
  • Bereitstellen eines umfassenden Informationsangebotes
  • Vermittlung von Strategien des Informationserwerbs
  • Hilfe bei der Nutzung von Nachschlagewerken
  • Hinführung zum selbstständigen Lernen und Arbeiten
    (Die Forderung nach selbstbestimmtem Lernen kann nur dann erfüllt werden, wenn dafür die notwendigen Voraussetzungen vorhanden sind, das bedeutet es müssen Medien mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen vorhanden sein. Somit werden Freihandaufstellung, Präsenzbibliothek im Fachbuch- und CD-Rom-Bereich, Internetrechercheplätze, Multimediaplätze, individuelle Arbeitsplätze und tägliche Öffnungszeiten benötigt.)
  • Arbeitsplätze für Gruppenarbeit/Einzelarbeit
  • medienpädagogische Anleitung zum Umgang mit Informationen aus Sachbüchern/ Internet
  • sachgemäße Vorbereitung für Referate und einfache Facharbeiten
  • Bereithalten der im Unterricht benötigten Begleitliteratur
  • Bereitstellung von Handapparaten / Medienkisten
  • Begleitung schulischer Aktions- und Projektwochen durch Ausstellungen
  • Kommunikationszentrum
    (Den Schülerinnen und Schülern bieten sich Möglichkeiten Kontaktaufnahme: miteinander sprechen, diskutieren, sich gegenseitig helfen und beraten. Damit die Kommunikationsfunktion der Bibliothek voll wahrgenommen werden kann, muss der Raum so gestaltet sein, dass die einzelnen Funktionszonen so strukturiert sind, dass auch ein ungestörtes Arbeiten gewährleistet ist.)
  • Angebot eines Forums für die Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • Ausstellungsraum für Buchwerbe- oder Leseveranstaltungen
  • Einstieg in die Nutzung aller Bibliotheken
    (Die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband und durch individuelle Anleitung und Beratung in das bibliothekarische Grundwissen eingeführt. Sie lernen das benutzte Katalogisierungssystem kennen, das Aufstellsystem, die Ausleihformalitäten, das Bibliographieren und Exzerpieren. Sie werden dazu befähigt, nach Abgang von der Schule jede Bibliothek benutzen zu können. Das erfordert eine bibliothekarisch Fachkraft oder eine entsprechend fortgebildete Lehrkraft und eine moderne Systematisierung und Software (OPAC).)
  • Multimedialer Lern- und Unterrichtsort
    (Schulbibliotheken müssen die Umsetzung didaktischer Konzepte möglich machen. Sie müssen als Lernort mehr bieten können als das Klassenzimmer oder Fachräume. Lehrer erwarten dort die Umsetzung relevanter neuzeitlicher Unterrichtsformen wie Entdeckendes Lernen, Selbständiges Lernen, Anschaulichkeit beim Lernen, Möglichkeiten für den Gruppenunterricht wie auch für den Individualunterricht und das Klassengespräch. Voraussetzung dafür ist eine flexible Raumplanung, entsprechenden Möblierung und die schwerpunktmäßige Ausrichtung des Medienbestandes auf Unterrichtsthemen und -projekte.)

Die Mediathek ist täglich von 9.00 Uhr - 14.00 Uhr geöffnet und wird von einer aufsichtführenden Person betreut.

2.4 Naturwissenschaft(NaWi) - Biologie – Physik - Chemie
Integrierter naturwissenschaftlicher Unterricht in den Jahrgängen 5 /6 und 7

Der Schwerpunkt der Arbeit im Bereich der Naturwissenschaften liegt in der Förderung eines schülerorientierten und handlungsorientierten Unterrichts. Der organisatorische Rahmen, in dem dieses Konzept in der 5. und 6. Jahrgangsstufe umgesetzt wird, ist der des integrierten naturwissenschaftlichen Unterrichts im Fach Naturwissenschaften (NaWi) im Umfang von jeweils 3 Wochenstunden.
Der Unterricht in diesem Fach verfolgt das Ziel der Vermittlung einer naturwissenschaftlichen Grundbildung für alle Schülerinnen und Schüler. Er ist gekennzeichnet durch eine ganzheitliche Bearbeitung naturwissenschaftlicher Phänomene aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Dabei wird verstärkt experimental-praktisch gearbeitet, um das Interesse und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und um Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen zu erwerben, auf die in höheren Jahrgangsstufen im naturwissenschaftlichen Fachunterricht aufgebaut werden kann. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler in die Methodik des selbstorganisierten Lernens an einfachen Sachverhalten eingeführt. Organisatorisch findet der Unterricht in einem naturwissenschaftlichen Fachsaal durch eine/einen Biologie-/Chemie- oder PhysiklehrerIn statt.

Fachunterricht in Jahrgangstufe 8

Der naturwissenschaftliche Fachunterricht beginnt in Jahrgangsstufe 8. mit den Fächern Physik und Chemie, die jeweils 2-stündig unterrichtet werden.

Fachunterricht in Klasse 9

In der Jahrgangsstufe 9 werden die Schülerinnen und Schüler Chemie in Erweiterungskurse und Grundkurse eingeteilt, um sie bezüglich ihrer individuellen Fähigkeiten zu fördern und zu fordern. Der Biologieunterricht wird nicht gekurst, sondern findet mit der gesamten Klasse statt. Die zwei Fächer werden jeweils 2-stündig unterrichtet.

Fachunterricht in Klasse 10

In Jahrgangsstufe 10 sind die Schülerinnen und Schüler in Physik und Chemie in Erweiterungskurs und Grundkurs eingeteilt. Diese werden nicht mehr räumlich getrennt unterrichtet. Deshalb werden die Leistungsunterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern durch binnendifferenzierten Unterricht aufgefangen.

Kompetenzorientiert unterrichten in den Naturwissenschaften

Zur Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts an der Carl-Weyprecht-Schule nimmt die Fachkonferenz Naturwissenschaften am Projekt „Kompetenzorientiert unterrichten" teil. Aufbauend auf den Erfahrungen im Programm „Sinus" in den Jahren 2005/2006 soll in zwei Jahren die Kompetenzförderung der Schüler mit Hilfe der Kerncurricula im naturwissenschaftlichen Unterricht implementiert werden.

2.5 WPU

WPU

Der Wahlpflichtunterricht ist fester Bestanteil des Schulcurriculums der CWS. Er beginnt ab Jahrgangsstufe 7. In den Jahrgangsstufen 9 und 10 sind 2 Wahlpflichtkurse zu belegen.
Die Kursangebote werden von einer breiten Schicht des Kollegiums getragen und können in den einzelnen Jahrgängen variieren. Der Schwerpunkt liegt aber immer darin, die Schülerinnen und Schüler im Erkennen ihrer Neigungen und somit ihrer Selbsteinschätzung zu stärken. In der Regel beleuchten die Kurse in verschiedenen Modulen bestimmte Aspekte der Arbeitswelt, um so auf die Berufsfindung vorzubereiten. Die Inhalte orientieren sich dabei an den Handreichungen zur Arbeit mit den Lehrplänen der Bildungsgänge Hauptschule und Realschule in den Fächern Arbeitslehre und GL an schulformübergreifenden (integrierten) Gesamtschulen.

Eine Auswahl an Angeboten im WP-Bereich aus dem SJ 2013/14:
Ernährung, Technik, Holztechnik, Apfelprojekt, Neue Medien, Soziales Lernen, Schülerzeitung, Schülerfirma: Salatbar, Darstellendes Spiel, 3D Produktdesign, Schülerzeitung, Klettern, Praxistag.

Organisation:
Nach einer Bedarfsermittlung im Mai/Juni findet in jedem Schuljahr die Abfrage des Kollegiums zu Angeboten im WP Bereich für das darauf folgende Schuljahr statt.
Das aktuelle Kursangebot wird jeweils mit einer Beschreibung vor der Einwahl in der Mensa ausgehängt.
Die Einwahl mit Erst- und Zweitwahl erfolgt dann über einen Elternbrief Anfang Juni.

Eine Evaluation des Angebots erfolgt am Ende des Schuljahres mündlich/schriftlich durch die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Kursleiter. Daraus ergeben sich Vorschläge für neue oder veränderte Angebote bei der nächsten Abfrage.

2.6 Übergang Schule – Beruf: vertiefende Berufsorientierung

Im Rahmen der Berufsorientierung sind Standards gelegt, die durch das Gütesiegel BO (2011-2013) bestätigt wurden. Hierzu wurde ein BO-Curriculum erstellt, das in ein Gesamt-Curriculum eingearbeitet wird. Alle BO –Maßnahmen zielen darauf ab, dass die SuS wichtige Kompetenzen im Übergang Schule-Beruferwerben.

Bereits ab der Klasse 7 beschäftigen sich SchülerInnen der CWS mit dem Thema Beruf. So nehmen sie regelmäßig im April am Girls´Day bzw. „Boys´Day" teil. Mädchen können einen Tag lang einen so genannten Männerberuf kennen lernen (Jungen einen Frauenberuf). Sie sollen motiviert werden, das Rollenverhalten in der Berufswahl zu hinterfragen. Das Thema „Berufswahl" wird ansatzweise bereits im Englischunterricht....behandelt.
Ab der Klasse 8 erhalten die SchülerInnen die Möglichkeit, neben beruflichen Praktika auch noch eine gezielte persönliche Beratung durch MitarbeiterInnen der Agentur für Arbeit zu erhalten, die z.B. an Lernberatungstagen direkt in der CWS für interessierte SchülerInnen und deren Eltern zur Verfügung stehen.

III. Miteinander Leben und Arbeiten

3.1 Stärkung der Klassengemeinschaft

Aus unserer Sicht hat sich die Stärkung der Klassengemeinschaft als grundlegendes Ziel bewährt. Die Kinder erwerben in vermehrtem Maße soziale Kompetenzen und wissen, gut miteinander umzugehen. Hierzu gehört u.a.

  • Einrichtung eines Klassenrats zum Erlernen der Partizipation und Mitgestaltung
  • Betreuungsstunden aus dem Ganztagsangebot zum gemeinsamen Besuch der Mensa
  • Einrichtung von Profilklassen in Jgst. 5 und 6 (parallel zu den herkömmlichen Klassen)
  • Klassenleitungsstunde in Jgst. 8-10 (aus 104%-iger Zusweisung)

3.2 Runder Tisch

Seit März 1998 gibt es dieses Beratungsteam. Die Leitung übernimmt Frau Schmitz. Grundidee und Ziel des „Runden Tisches" ist die Bündelung der zuständigen Kräfte, um in der gemeinsamen Kommunikation Zeit zu sparen und dadurch schneller und effizienter auf anstehende Probleme reagieren zu können. So finden Beratungen des Teams mit einzelnen Klassenlehrern, Eltern und ggf. anderen Personen, Institutionen und Einrichtungen statt, um sich im Umgang mit Schülerproblemen zu beraten und einen Strategieplan zu entwickeln: Welche Maßnahmen sollen im konkreten Fall durchgeführt werden und in welcher Weise können die pädagogischen Möglichkeiten der Schule zur Bewältigung der Probleme genutzt werden. Der „Runde Tisch" findet alle sechs bis acht Wochen statt, im Bedarfsfall auch öfter.

3. 3 Schulsozialarbeit – Förderung und Prävention

Der Bereich der Förderung und Prävention hat sich an der CWS in Form von verschiedenen Angeboten und Strukturen gefestigt. Die Arbeit in diesem sozialen Bereich gliedert sich grob in die Bereiche Dezentrale Erziehungshilfe und Präventions- und Gruppenarbeit.

Dezentrale Erziehungshilfe

Frau Bürkle (Förderschullehrerin) und Herr Dylla (Dipl.-Sozialarbeiter) beraten und unterstützen Eltern und Jugendliche sowohl während der regulären Unterrichtszeit (Einzelarbeit) als auch am Nachmittag (Gruppenarbeit) bei schulischen und privaten Problemen und entlasten die Lehrer bei der Arbeit mit „problematischen" Schülern.

Individuelle Förderung
• Förderung des Einzelnen im sozialen Kontext (individuelles Eingehen auf die Stärken und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen innerhalb der Gruppe)
• Arbeit an den Zielen lt. Förderplan und aktuellen Problemlagen

Schulische Förderung
• Abstimmung der Verantwortlichkeiten zwischen Eltern, Schule, Sozialer Gruppenarbeit
• Kontakt zu Lehrern
• Unterstützung bei den Hausaufgaben

Elternarbeit
• Beratungsgespräche zu Erziehungsfragen
• Stärkung von Familienressourcen
• gemeinsame Entwicklung von Zielvereinbarungen für den Hilfeplan

Präsenzzeiten:
Herr Dylla: Mo: 8:30 – 15:00 Uhr, Do:  8:30 – 15:00 Uhr, Fr:   8:30 – 13:00 Uhr
Frau Bürkle Mo: 8.00 – 13.30 Uhr, Di: 8.00 – 15.30 Uhr, Mi: 8.00 – 13.30 Uhr, Do: 8.00 – 15.30 Uhr

Sie/Ihr findet uns im Raum F1 an der Carl -Weyprecht – Schule.

Bei Fragen oder Gesprächswünschen können Sie/Du uns gerne kontaktieren unter
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefonnummer: 06063/57827221

Präventions- und Gruppenarbeiten

Die Bereiche der Prävention und der Arbeit mit und in Gruppen werden von Frau Wibiral übernommen. Präventive Arbeit findet dabei im Klassenkontext oder mit mehreren Schülern zu einem bestimmten Thema statt. Dabei werden Themen der Prävention eingebracht und die Bedürfnisse der SchülerInnen bestmöglich aufgegriffen und einbezogen.

Prävention:

  • Integrationshilfen für Kinder und Jugendliche in das Sozialgefüge der Schule
  • Projektarbeiten in Klassen zu verschiedenen präventiven Themen
  • Initiierung und Begleitung von Maßnahmen, die zu einer positiven Entwicklung des sozialen Klimas der Schule beitragen
  • präventive Projekte zur Thematisierung und Eindämmung von Aggressions- und Gewaltpotentialen, Suchtmittel, etc.
  • Entwicklung von bedarfsorientierten Freizeitangeboten
  • Eröffnung gegenseitiger Verständnisebenen im schulischen Zusammenleben

Freizeitbereich:

  • Entwicklung von Freizeitkonzepten in der Schule
  • Planung und Durchführung von AGs
  • Begleitung von besonderen Schülergruppen

Schulbereich:

  • Gemeinsame Durchführung von Klassenprojekten mit den Lehrkräften zu bestimmten Themen (z.B. Klassenfindung, Gewalt, Sucht, Sozialverhalten, Teambildung ...)
  • Moderatorenfunktion (z.B. zur Verbesserung des Klassenklimas)
  • Mädchen- und Jungenarbeit
  • Partizipation der Schüler

Präsenzzeiten
Mi: 8:00 – 15:30 Uhr
Do: 8:00 – 15:30 Uhr
Fr: unregelmäßig (i.d.R. nach Vereinbarung)

Ich bin in Raum F 1 an zu treffen.

Tel.: 06063/57827221 oder 0160/3196501
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Schulsozialarbeit ist ein Angebot des Odenwaldkreises, koordiniert von der Kinder- und Jugendförderung und durchgeführt von der AWO Odenwald.

3.4 Erziehungsvereinbarung

Schulische Bildung ist ohne Erziehung nicht möglich; ohne Erziehung kann es keine Unterrichtsqualität geben. Erziehung erfordert qualifizierte, motivierte Lehrkräfte einerseits und kooperative, gut informierte Eltern andererseits. Eine Arbeitsgruppe aus Lehrkräften und Eltern hat im Schuljahr 2005/2006 in einer Erziehungsvereinbarung unter der Überschrift „Gemeinsam handeln" die verbindlichen Regeln für das Lernen und Zusammenleben in der Schule definiert, die Folgen bei Regelverstößen festgelegt und den in der Schule bereits zeitweilig besetzten sozialen Trainingsraum in das Erziehungskonzept eingebunden.

3.5 Trainingsraum

Schüler, die den Unterricht stören, müssen den Trainingsraum aufsuchen. Dort sollen sie ihr Fehlverhalten beschreiben, reflektieren und Verbesserungsvorschläge für ihr eigenes Verhalten machen. Erst danach dürfen sie in den Unterricht zurückgehen. Bei wiederholten Trainingsraumaufenthalten wird die Schulsozialarbeit eingeschaltet, weil Fehlverhalten im Unterricht auf Schwierigkeiten im Arbeits- und/oder Sozialverhalten des jeweiligen Schülers hinweist. Durch dieses bewährte Konzept soll störenden Schülern geholfen und gleichzeitig für alle eine gute Lern- und Arbeitsatmosphäre geschaffen werden.

3.6 Die Mittagspause

Essen: Von Montag bis Donnerstag wird ein Mittagessen angeboten. Drei Mitarbeiterinnen bereiten das Essen, auf, das von einer örtlichen Metzgerei geliefert wird. Zwei Essen stehen jeweils zur Auswahl, außerdem Würstchen, Salate und Puddings. Ziel ist es, dass möglichst alle Schüler, die bis um 15.30 Uhr in der Schule verbleiben, am Mittagessen teilnehmen.

Betreuung: In der Pause nach der 5. Stunde bis 14.00 Uhr gibt es für die 5. und 6. Klassen ein umfangreiches Angebot. Im Klassenraum werden die notwendigen Übungsaufgaben (Hausaufgaben) unter Aufsicht erledigt. Verschiedene AG-Angebote können besucht werden. In der Bibliothek kann gelesen werden Und wer Bewegung sucht, kann diese auf dem Schulhof oder dem neuen Sportgelände ausleben. Ab 14.00 Uhr finden wieder Unterricht oder Hausaufgabenbetreuung statt.

In den Klassen 5 und 6 ist eine Betreuungsstunde eingerichtet, in denen die Klassenleitungen ihre Klassen beim gemeinsamen Mittagessen begleiten.

Weiterentwicklung:
Die Rhythmisierung der Woche muss ausgebaut werden.

3. 7 Hausaufgabenbetreuung

An vier Nachmittagen in der Woche findet eine Hausaufgabenbetreuung für Schüler der 5. bis 8. Klassen statt, die von einer hauptamtlichen Kraft geleitet wird. Ehemalige Schüler der CWS als Honorarkräfte bzw. Schüler aus höheren Klassen unterstützen sie freiwillig bei ihrer Arbeit. Ca. 30 Schüler nutzen dieses kostenlose Angebot.

3. 8 Einzelbetreuung (FSJ-Kraft)

Der Schwerpunkt liegt in der Unterstützung von Schülern mit besonderen Defiziten.
Das FSJ ist ein sozialer Freiwilligendienst in Deutschland für Jugendliche und junge Erwachsene. Es gibt verschiedene Träger, die die Organisation, Betreuung und Strukturierung der Stellen übernehmen. Das FSJ dauert in der Regel 12 Monate, kann aber auf Wunsch der FSJ-Kraft mit Absprache der Einrichtung und des Trägers, auch noch verlängert werden. Die FSJ-Kräfte nehmen an Seminaren teil.
Bei uns an der Schule werden die FSJ-Kräfte vorwiegend in der schulischen Integrationshilfe eingesetzt. Sie begleiten Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Behinderungen. Es ist die Aufgabe der FSJ-Kraft den Schüler so zu unterstützen, dass er am Unterricht seiner Klasse aktiv teilnehmen kann.

3.9 Gewaltprävention

Seit Februar 2000 wird durch die Jugendgerichtshilfe und die Polizei für alle Schüler der sechsten Klassen des Odenwaldkreises das Projekt „Kids gegen Gewalt" angeboten. Auch die Schüler der CWS nehmen jährlich nach den Herbstferien an diesem Projekt teil. In drei Unterrichtsstunden sollen die Jugendlichen an einem Vormittag anhand von Interaktionsspielen und ausgewählten Filmsequenzen für die verschiedenen Formen von Gewalt sensibilisiert werden. Es werden dabei gewaltfreie Konfliktlösungsmöglichkeiten vorgestellt und erprobt. Diese Konfliktstrategien können dann vom jeweiligen Klassenlehrer bei Bedarf wieder aufgegriffen und vertieft werden und dienen somit der Gewaltprävention.

3.10 Streitschlichterausbildung

Seit dem Schuljahr 2013/14 wird von der Schulsozialarbeiterin in Zusammenarbeit mit einem Kollegen / einer Kollegin das Streitschlichterprogramm umgesetzt.

3.11 Elternbeirat

Die Kinder zu erziehen und ihnen eine tragfähige Bildung zu vermitteln ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie kann besser gelöst werden, wenn Elternhaus und Schule sich gemeinsam verantwortlich fühlen und eine wirkungsvolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit organisieren.
Ein wichtiges Bindeglied zwischen Eltern und Schule ist unser Elternbeirat. Die Aufgaben und Rechte des Elternbeirats sind gesetzlich im hessischen Schulgesetz geregelt. Er soll die Eltern über wesentliche Vorgänge aus dem Leben und der Arbeit der Schule informieren. Außerdem befasst er sich mit Fragestellungen und Anregungen, die von den Eltern an ihn herangetragen werden. Die Mitgliedschaft im Elternbeirat bietet die Möglichkeit, umfassend über die Belange der Schule informiert zu sein und mitgestalten zu können.

Weiterentwicklung:
Kommunikationsverbesserung durch e-mail-Verteiler

3.12 Schulförderverein

Der Schulförderverein wurde 1997 auf Initiative von Eltern dieser Schule gegründet. Er ist keine Einrichtung der Schule, sondern ein gemeinnütziger, unabhängiger Verein. Zweck des Vereins ist es, die Bildung und Erziehung an unserer Schule zu unterstützen und zu fördern. Das heißt, der Förderverein sammelt Gelder, z.B. durch Mitgliederbeiträge, Spendenaktionen, Schulveranstaltungen und das Beantragen von Fördermitteln. Diese werden nutzbringend für den Unterricht und die pädagogische Arbeit an der CWS ausgegeben. Unterstützt werden die Ausstattungen der Fachbereiche, der Schulgarten, die Schülerbücherei und die „pädagogische Mittagspause". Seit zwei Jahren verwaltet der Förderverein auch die Mittel für das Ganztagsangebot der Schule.

Weiterentwicklung:
verstärkte Mitgliederwerbung

3.13 Die CWS als Ausbildungsschule

Gerne geben wir unser Wissen an Praktikanten und Lehramtsreferendare weiter. Hierzu besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt. Pro Uni können max. 2 Praktikanten an die CWS gesendet werden. Die Verteilung der Betreuung übernehmen die Fachschaftsleitungen.
Bez. der Anzahl der aufzunehmenden LiVs kann keine endgültige Zahl genannt werden, da dies von der Sicherstellung der Betreuung durch geeignete Mentoren abhängig ist. Letztgenannte erhalten eine Stunde aus der 104%-igen Zuweisung der Schule, um eine qualitativ hochwertige Betreuung sicherzustellen.

IV. Angebote und Aktionen

4. 1 Die Schulwoche im Überblick:

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
07:45 – 12:55 Uhr Regelunterricht
6. Std. Garten-AG
Regelunterricht Regelunterricht Regelunterricht Regelunterricht
12:55 – 14:00 Uhr Mittagspause
Mittagessen
Betreuung der Jg. 5/6
Mittagspause
Mittagessen
Betreuung der Jg. 5/6
Mittagspause
Mittagessen
Betreuung der Jg. 5/6
Klavier-AG
Mittagspause
Mittagessen
Mittagspause
Mittagessen
14:00 – 15:25 Uhr Regelunterricht
Hausaufgaben-betreuung
Regelunterricht
Hausaufgaben-betreuung
Regelunterricht
Hausaufgaben-betreuung
Theater-AG
Mädchen-AG
Hausaufgaben-betreuung
Bläser-AG
Klavier-AG
AG Schulband
 

4.2 Schulgarten

Im Schuljahr 1999/2000 legten Schüler einer 10. Realschulklasse vor dem Verwaltungsgebäude einen Bauerngarten an. Dieser von Buxbäumchen umgrenzte Blumen- und Kräutergarten ist seitdem ein wichtiger Baustein praktischer ökologischer Bildung. Im Rahmen des Faches Biologie, des Wahlpflichtunterrichts und in Arbeitsgemeinschaften wird der Garten gepflegt und genutzt. In diesem Jahr wurde der Schulgarten um eine Fläche westlich der Küche erweitert. Dort sind die Schüler unter Anleitung für „ihren Garten" verantwortlich. Eine Gartengerätehütte wurde von Schülern aufgestellt.

4.3 „Gesunde Schule"

Auf der Basis einer Bestandsaufnahme entwickelt die Schule ein gesundheitsförderndes Konzept. Das Konzept umfasst zum einen das Angebot der Schulcafeteria, zum anderen die inhaltliche Neugestaltung des WP-Unterrichts. Nach erfolgter Evaluation der Schulcafeteria ist das Angebot im Hinblick auf eine ausgewogene Ernährung verbessert worden.
Siehe auch Wahlpflichtunterricht (WPU)

Weiterentwicklung:
Beantragung des Teilzertifikats „Bewegung"
Ggf. Ziel Zertifikat: Gesunde Schule

4.4 Raucherprävention

Im Rahmen des Projekts „ohne Kippe" nimmt der jeweils 6. Jahrgang der CWS an einer Informationsveranstaltung im Kreiskrankenhaus in Erbach teil. In 150 Minuten gibt es Informationen zu den Risiken und Erkrankungen durch das Tabak- und Shisha-Rauchen ; eine Lungenspiegelung eines Betroffenen (eine Bronchoskopie mit pathologischem Befund), die altersgerecht dargestellt wird und es findet ein Gespräch mit einem Patienten statt, der seine rauchbedingte Krebserkrankung erläutert, seine Raucherkarriere und die nun zu ertragenden Therapien. Zwischen den einzelnen Beiträgen besteht ausreichend Zeit für Diskussionen.

4.5 Feste und Feiern

Im Laufe des Schuljahres gibt es seit Jahren feste Termine, an denen die CWS zu besonderen Anlässen feiert bzw. Feste ausgestaltet.

Im ersten Halbjahr:
- Kollegiumsausflug
- Tag der Offenen Tür im November/Dezember mit Schulführungen, Ausstellungen, Präsentationen
- Adventssingen des Fachbereichs Musik (5.Klassen) auf dem Nikolausmarkt in Bad König
- Weihnachtsfeier des Kollegiums
- Schulfest

Im zweiten Halbjahr:
- Sonntagsbrunch der Schulgemeinde, organisiert durch den Schulelternbeirat (April)
- Begrüßungsfeier der zukünftigen 5. Klassen mit Aufführungen verschiedener AGs bzw. Programm, welches von den jeweiligen 5. Klassen erarbeitet wurde
- Abschlussfeier der Klassen 9 und 10 mit selbstgestaltetem Programm und feierlicher Zeugnisübergabe in der CWS-Arena

Ganzjährig:
- „Kultur in der Cafeteria": Verschiedene kulturelle Veranstaltungen (Lesungen, Vorträge etc.) am Abend für die Schulgemeinde und Interessierte.

Weiterentwicklung:
Schulfest soll Treffpunkt für Ehemalige und Schüler werden, Schule als ein Stück Identität

V. KOOPERATIONEN

5. 1 ... mit abgebenden Schulen

Die Lehrer der Grundschulen werden über das Konzept der CWS informiert. Die Viertklässler kommen mit ihren Klassenlehrern zu einem Schnuppervormittag in die CWS. Mit den Klassenlehrern werden Übergabegespräche geführt. In der Jahrgangsstufe 5 werden Rückkopplungsgespräche mit den ehemaligen Klassenlehrern über ihre ehemaligen Schüler geführt.

Weiterentwicklung:

  • Erstellung eines Erwartungshorizonts an die abgebenden Grundschulen durch die Fachbereiche Deutsch und Mathe
  • jährliche Evaluation
  • Kooperationsgruppe, die im Austausch den Übergang begleitet
  • Die seit dem pädagogischen Tag am 30.10.07 eingerichtete AG zu diesem Thema wird ihre Arbeitsergebnisse hier einfließen lassen.

5.2 ... mit weiterführenden Schulen

Vertreter der Beruflichen Schulen des Odenwaldkreises, der Ernst-Göbel-Schule und des Gymnasiums Michelstadt informieren auf Informationsabenden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 der CWS über das EIBE-Programm, die Berufsfachschule, die Höhere Berufsfachschule, das berufliche Gymnasium und die gymnasialen Oberstufen und stehen den SchülerInnen und deren Eltern für Fragen zur Verfügung. Für alle EIBE-Schüler werden Übergabegespräche geführt. Die SchülerInnen der Klasse 10 werden bereits ab Jahresende bis zum Verlassen der CWS im folgenden Sommer regelmäßig beraten und erhalten neben Informationsveranstaltungen auch die Möglichkeit, an den betreffenden weiterführenden Schulen in Höchst und Michelstadt an einem Schnuppertag am Unterricht der Oberstufe teilzunehmen. – Auch nach Verlassen der CWS haben diese SchülerInnen die Möglichkeit,
mit der Schulkoordinatorin der CWS in Verbindung zu bleiben, die regelmäßigen Kontakt mit den betreffenden Mitarbeitern der aufnehmenden Schule hat und somit auch weiterhin als mögliche Ansprechpartnerin bei Problemen zur Verfügung steht.

Weiterentwicklung:
siehe auch:

  • Mint
  • TTT

5.3 ...mit Betrieben, sozialen Einrichtungen und Dienstleistungsunternehmen

Vor allem im Rahmen der kontinuierlichen Praxistage im Jahrgang 9 und der Blockpraktika in den Jahrgängen 8 und 9 bekommen die Schüler wichtige Einblicke in das Berufs-und Arbeitsleben. Dafür steht den Schülern ein Pool an regional ansässigen Betrieben zur Verfügung. Mit den verantwortlichen Betreuern findet regelmäßig ein Erfahrungsaustausch auf der Grundlage persönlicher Gespräche statt. Darüber hinaus erfolgt durch die aktive Mitarbeit in Schule/Wirtschaft ein intensiver Austausch mit den Betrieben. Gemeinsame regelmäßige Veranstaltungen (OBIT, Talent trifft Berufe) gewährleisten eine enge Kooperation im Netzwerk OLOV.

Weiterentwicklung:
• Rückkopplung mit Betrieben
• unterrichtliche Unterstützung durch Betriebe
• verbindlich geplante Praxistage
• siehe auch WPU

5.4 ... mit der Agentur für Arbeit

Der Berufsberater steht zur Verfügung, wenn Schüler ohne Abschluss und mit mindestens zehn Schulbesuchsjahren in Maßnahmen untergebracht werden müssen. Alle Schüler der Vorabgangsklassen besuchen das Berufsinformationszentrum (BIZ).

5.5 ... mit dem Unternehmerverband Südhessen

Lehrer der CWS besuchen regelmäßig Betriebserkundungen und Fortbildungsveranstaltungen des Verbands. Schüler nehmen an Wettbewerben teil.

5.6 ... mit Vereinen

Vereine kooperieren mit der Schule, indem sie entsprechende Arbeitsgemeinschaften anbieten.
(TSG, Partnerschaftskomitee Argentat, NaBu Nieder-Kinzig, Naturschutzzentrum Odenwald)
Im Bereich Gesundheit und Ernährung wird in einem Pilotprojekt in enger Zusammenarbeit mit einem Bauernhof an vier Themenbereichen (dem Apfel-, Kartoffel-, Getreide- und Milchprojekt) projektorientiert gearbeitet. Patenschaften intensivieren den Kontakt der Schüler zum Bauernhof.

Weiterentwicklung:
Abschluss von Partnerschaftsverträgen

VI. Perspektiven / Baustellen / Ziele

6.1 Schulentwicklung und Fortbildungsplanung

Das Schulentwicklungsteam wurde zu Beginn des Schuljahrs 2012/2013 von der Gesamtkonferenz mit der Planung und der Koordinierung des Schulentwicklungsprozesses beauftragt. In diesem Gremium sind Lehrer sowie die Schulleitung vertreten. Das Schulentwicklungsteam trifft sich in regelmäßigen Abständen (Anrechnung aus der 104%-igen Zuweisung; 0,5 Std./Lehrkraft, Schulleitung ausgenommen, Σ3,5 Std.). Die Arbeit des Schulentwicklungsteams kann nur dann erfolgreich sein, wenn alle am Schulleben beteiligten Gruppen und Gremien diesen Prozess mittragen und mitgestalten können. Daher ist das Schulentwicklungsteam offen für Anregungen.

Ein Schulentwicklungsteam (SET) arbeitet an den derzeit fokusierten Schulentwicklungsthemen:

  • Unterrichtsentwicklung: kompetenzorientiertes Unterrichten (aktuell: Mathe, Nawi, Deutsch)
  • Organisations- / Unterrichtsentwicklung: Differenzierung – innere und äußere Umsetzung.
  • Organisationsentwicklung: (Team-)Strukturen und Aufgaben der Gremien an der CWS.

Wesentliche Ziele des Teams sind es,

1) den Schulentwicklungsprozess unter Einbindung von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft (Schüler, Lehrer, Eltern, Schulleitung, Angestellte) zu steuern,
2) Strukturen für ein professionelles Qualitätsmanagement aufzubauen sowie konkrete Verbesserungen zu planen, umzusetzen und zu evaluieren.

Derzeit abgestimmte Ziele:

- Flächendeckende Implementierung von kompetenzorientiertem Unterricht an der CWS.
- Verbesserung der Teamstrukturen, Organisation aller schulischen Gremien.
- Ausgestaltung des Differenzierungsmodells an der CWS.

Hinsichtlich der abgestimmten Ziele erhalten die derzeit an der Kompetenzorientierung arbeitenden Fachbereiche aus der 104%-igen Zuweisung zwei Stunden für die Schulkoordinatoren. Zur nachhaltigen Implementierung der noch zu erstellenden kompetenzorientierten Fachcurricula und die Weiterentwicklung hin zu einem Schulcurriculum, das soziale, methodische, die Berufsorientierung betreffende und weitere Aktivitäten beinhalten soll, wird diese Zuweisung auf 8 Stunden zu erhöhen sein.

VII Schlusswort

CWS – die Schule oben auf dem Berg ist auf dem richtigen Weg. Endgültig ist nichts von dem, was dieses Schulprogramm beinhaltet, weil in einer lebendigen Schule sich die Parameter ständig verändern. Dennoch ist es als Begleiter durch die Schule und den Schulalltag wichtig, weil es das Bewusstsein für den Lebensraum Schule strukturiert und die Wahrnehmung für Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen schärft.

Allen Beteiligten, die sich der Arbeit an diesem nie fertigen Schulprogramm widmen, gilt der Dank der Schulgemeinde der CWS.