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Schrittweise Öffnung der CWS - 27.04.2020

Geschrieben am: Donnerstag, 23. April 2020.

Liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

wie Sie/Ihr sicherlich den Medien entnommen habt, haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder am 17.04.20 beschlossen die Schulen wieder schrittweise zu öffnen.

So öffnet die CWS am 27.04.20 zunächst die Türen für die diesjährigen Abschlussklassen. Also für alle Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen.

Mit der Schulöffnung für die Abschlussklassen soll den Schülerinnen und Schülern, die kurz vor ihren Prüfungen stehen, die Chance geben werden, sich auf ihren Abschluss gezielt vorzubereiten.

Die zentralen Prüfungen der Real- und Hauptschulen werden auf die Zeit vom 25. bis 29. Mai verschoben.

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher (siehe Hinweise des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html).

Dazu zählen insbesondere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen, wie:

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck) • chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
  • chronische Lebererkrankungen
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen
  • ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison)

Schülerinnen und Schüler, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, sind vom Schulbetrieb weiter nach ärztlicher Bescheinigung befreit.

Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Hausstand leben.

Für die Öffnung der CWS gibt es wichtige Maßnahmen, die eingehalten werden müssen:

  • Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auf jeden Fall zu Hause bleiben.
  • Im Falle einer akuten Erkrankung in der Schule soll, soweit vorhanden, ein Mund-Nasen-Schutz angelegt und die betroffene Person unverzüglich in einen eigenen Raum, gebracht werden. Es muss so schnell wie möglich eine Abholung durch die Eltern erfolgen.
  • Mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Menschen halten! In den Pausen, an der Bushaltestelle und in den Aufgängen muss der Abstand von mind. 1,5m ebenso eingehalten werden!
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Betreten der Schule, vor und nach dem Essen, vor und nach dem Toilettengang und vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske).

Die Händehygiene erfolgt durch:

a) Händewaschen mit Seife für 20-30 Sekunden (siehe auch https://www.in-fektionsschutz.de/haendewaschen/) oder, falls nicht möglich:

b) Händedesinfektion: Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten (siehe auch www.aktion-saube-rehaende.de).

  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen!

Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

  • Ab Montag gilt die Masken-Pflicht in Geschäften, Banken und im ÖPVN.

Diese Empfehlung ist auch für den Schulbereich sinnvoll. Mit einer solchen Alltagsmaske (textile Bedeckung, Barriere, Behelfsmaske, Schal, Tuch) können Tröpfchen, die man z. B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).

Also besorgt euch, wenn möglich, eine Maske oder bastelt sie euch selbst. Im Internet gibt es hierfür zahlreiche Anleitungen.

Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird.

Trotz Maske sind die gängigen Hygienevorschriften zwingend weiterhin einzuhalten.

  • Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch in den Klassenzimmern ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass maximal 15 Schülerinnen und Schüler in einem Klassenraum sind. Partner- und Gruppenarbeit sind nicht möglich.
  • Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.
  • Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Toiletten aufhalten, wird dies in den Pausen durch eine Lehrkraft (Eingangskontrolle) kontrolliert.
  • Ebenso ist am Eingang der Toiletten ein Aushang angebracht, der darauf hinweist, dass sich in den Toiletten stets nur maximal 2 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig aufhalten dürfen.

Die Toiletten für die Klassen 5-7 sind ebenso geöffnet und können mitbenutzt werden.

  • In den Pausen, an der Bushaltestelle und in den Aufgängen muss der Abstand von mind. 1,5m ebenso eingehalten werden!

Liebe Eltern, bitte sprechen sie diese mit ihrem Kind durch und weisen sie daraufhin, dass die oben genannten Regeln immer einzuhalten sind!

Bitte geben Sie Ihrem Kind Essen mit, da es keinen Essensverkauf geben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Burk

Schulleiter