header

header

header

Suchtprävention

Konzept zur Suchtprävention an der Carl-Weyprecht-Schule

Unsere Arbeit ist angelehnt an das Konzept der Beratungsstellen des Odenwaldkreises, dessen Bestandteil die Suchtprävention an Schulen ist.

Suchtprävention ist aber auch Unterrichtsinhalt und wird als solcher von Lehrerinnen und Lehrern vermittelt.

Suchtprävention ist keine Sucht- oder Drogenberatung. Diese führen Suchtkontaktlehrerinnen und -lehrer sowie die Beratungsstellen des Odenwaldkreises durch.

Die Angebote und Themenschwerpunkte Suchtvorbeugung werden weitgehend von der Suchtkontaktlehrerin Frau Görsch-Wolf in Zusammenarbeit mit Jahrgangsteams und den schulsozialpädagogischen Kräften der Schule, den Mitarbeiterinnen der Kinder- und Jugendförderung, der Polizei, dem Kreiskrankenhaus Erbach und dem Roten Kreuz durchgeführt. Unterstützung bei der Projektwoche "Rauchfreie Schule" erfolgt durch die Asklepios Klinik Bad König.

  1. Jahrgang

Ab der Klasse 5 aufwärts ist es ein Ziel des erzieherischen Jugendschutzes, Kinder und Jugendliche vor Gefährdungen zu schützen und sie gegen Beeinträchtigungen aller Art zu stärken. Medien spielen eine immer größer werdende Rolle im Leben junger Menschen. Soziale Netzwerke wie „WhatsApp“ , „Facebook“, „Instagram“, u.a. sind längst in den Alltag eingezogen und ein fester Bestandteil der Kommunikation geworden. Zu beobachten ist ebenso eine zunehmende Anzahl von Drohungen und Mobbing über  das Internet.

  • Ansatz der prophylaktischen Arbeit im Sozialen Lernen (Projekttage mit der Schulsozialarbeit zu Beginn des fünften Schuljahres)

Zeit: möglichst im ersten Monat des beginnenden Schuljahres

  • Durchführung des Projektes „Sicherheit im Netz“ mit der Kinder- und Jugendförderung des Odenwaldkreises an drei Tagen

Zeit: zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres

 

  1. Jahrgang
  • Teilnahme der Jahrgangsstufe an dem kreisweit durchgeführten Projekt „Ohne Kippe“ oder
  • Durchführung eines Projekts zur Raucherprävention im Rahmen der Thementage oder
  • Teilnahme der Jahrgangstufe an der europaweit durchgeführten Schüler-Nichtraucheraktion:„be smart-don`t start“ (https://www.besmart.info/be-smart/).

Die Schüler und Schülerinnen verpflichten sich, ein halbes Jahr nicht zu rauchen bzw. nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Eine inhaltliche und pädagogische Unterstützung erhalten die Klassen in dieser Zeit durch ihre Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen.

  • Prävention zum Thema Cybermobbing

Zeit: im Rahmen des ITG-Unterrichtes mit Hilfe des Videos „Verklickt“

  • Unterstützung zum Thema Raucherprävention bietet auch die Asklepiosklinik an.

Zeit: Themenwoche

  1. Jahrgang
  • In Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen wird an einem halben Schultag für jeweils zwei Klassen ein Unterrichtsprojekt zum Thema „Alkohol“ gestaltet. Die Vorbereitung des Themas durch die Schülerinnen und Schüler spielt hierbei eine große Rolle.

Zeit: Themenwoche

Je nach Interessenlage der Klasse können verschiedene Suchtmittel, ihre Wirkung und verschiedene Therapiemöglichkeiten behandelt werden. Speziell beim Thema „Therapiemöglichkeiten“ sollte ein Schwerpunkt auf die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler gesetzt werden. Diese beschaffen sich Informationen zu einer Organisation im Bereich Sucht/Drogenarbeit. Dies kann durch Informationsmaterial, persönliche Kontakte oder Internetrecherchen geschehen.

In Frage kommen folgende Beratungsstellen:

  • Caritas Erbach
  • Diakonisches Werk Bad König, Höchst und Michelstadt
  • DRK Beratungsstelle Erbach
  • Anonyme Alkoholiker
  • (Gesundheitsamt)
  • Blaues Kreuz Frankfurt
  1. Jahrgang
  • Durchführung von ein bis zwei Unterrichtstagen zu "Alltags(er)leben - Alltagssehnsüchte", wenn möglich in außerschulischen Räumen in einer der oben aufgeführten Beratungsstellen, um den Aufbau einer vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre zu ermöglichen und den Abbau von Schwellenängsten zu den Beratungsstellen abzubauen
  • Bei Interesse und Finanzierbarkeit kann auch eine themenbezogene Theateraufführung für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 in Erwägung gezogen werden. (Informationen hierzu können bei der Leiterin für Suchtprävention eingeholt werden.)
  1. Jahrgang
  • Durchführung eines Projektes, das die Themen „Cannabis“oder „Alkohol“ miteinander kombiniert behandelt.
  • Sollte eine Bearbeitung beider Themen gemeinsam nicht möglich sein, so wird ein Alkoholpräventionstag geplant und durchgeführt.
  • Bei Bedarf können auch Fragen zu Spielsucht oder psychoaktiven Substanzen an einem solchen Tag thematisiert werden.

Zeit: am Mittwoch vor Fronleichnam.

  1. Jahrgang
  • In diesem Jahrgang führt das Rote Kreuz an einem Tag das Simulationsprojekt „Durchblick“ durch, bei dem Schüler und Schülerinnen (z.B. durch die Anwendung von Rauschbrillen) auf die veränderte Wahrnehmung des Menschen bei Drogenkonsum hingewiesen werden sollen und über rechtliche Fragen.

Hinweis: Dieses Projekt wird vom DRK nur für Jg. 10 angeboten, da hier vor allem auch rechtliche Fragen in Verbindung mit Alkohol und anderen Suchtmitteln im Straßenverkehr angesprochen werden sollen.)

Zeit: vorgegebene Termine durch das DRK bis Dezember jeden Schuljahres.

  • Präventionsarbeit, die auf die Erhaltung sexueller Gesundheit abzielt (z. B. Vermeidung von Geschlechtskrankheiten, Aids, u.a.) kann evtl. als Projekttag zusätzlich durchgeführt werden.

Zeit: im Rahmen der Thementage

 

Suchtprävention